Einzelsetting

Integrative Lerntherapie

In der integrativen Lerntherapie werden folgende schulische Probleme ganzheitlich systemisch betrachtet.

  • Lese- und/oder Rechtschreibschwäche (LRS)
  • Rechenstörung (Dyskalkulie)
  • Aufmerksamkeitsstörung (ADHS/ADS)
  • Selbstwertsteigerung
  • Allgemeine Lernstörungen (Motivationsprobleme/Prüfungsängste/…)

Integrative Lerntherapie
Diese werden im jeweiligen Lernumfeld in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten, Lehrern und beteiligten Fachkräften sorgfältig analysiert und behandelt.

Die integrative Lerntherapie stärkt die Lernfähigkeit und das Selbstvertrauen des Kindes/Jugendlichen. Lösungswege werden von allen Beteiligten mitgestaltet und tragen zur Wiederherstellung einer positiven Lernstruktur bei.

Unter Zuhilfenahme fundierter und wissenschaftlicher Therapiemethoden befassen wir uns mit den jeweiligen individuellen Voraussetzungen und Lerntechniken und deren Auswirkung auf das Lernverhalten und die Persönlichkeit des Kindes/Jugendlichen.

Der ganzheitliche systemische Ansatz begleitet mit seinen ermutigenden, motivierenden und verhaltensregulierenden Interventionen die Lernförderung.

Integrative Lerntherapie wird zunächst als Einzeltherapie angeboten. Im weiteren Verlauf der Therapie können sich eventuell kleine Gruppen (2-3 Kinder/Jugendliche) oder auch Kombinationen von Einzel- und Gruppensetting bilden. Die Stunden finden in der Regel einmal wöchentlich statt und belaufen sich bei Kostenübernahme durch das Jugendamt auf ca. 1,5-2 Jahre.

LRS – Lese-Rechtschreibschwäche

LRS – Lese-Recht-SchreibstörungManchen Kindern und Jugendlichen fällt trotz regelmäßigen und zum Teil vermehrten Übens das Lesen und Rechtschreiben besonders schwer. Obwohl sie eine gute Intelligenzleistung aufweisen, zeigen sie im Bereich des Lesens und/oder Schreibens deutliche Schwächen auf das gesamte Erleben und die Persönlichkeitsbildung. Dieses hat häufig weitreichende negative Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl.

Die Vermittlung der Schreib- und Lesekompetenz durch dem jeweiligen Leistungsstand des Kindes/Jugendlichen angepasste Methoden und Strategien, die besonders auf eine Nachreifung der Basiskompetenzen ausgerichtet sind, wird als Grundlage unserer Therapie gesehen. Eine möglichst kleinschrittige Erfassung des Regelwerkes der Rechtschreibung, der gezielten Förderung des Leseprozesses und auch der Einhaltung eines „roten Fadens“ in längeren Texten sind darauf aufbauend Bausteine des Erlernens der Schreib- und Lesekompetenz. Durch individuell auf das Kind/Jugendlichen abgestimmte Therapiemethoden, die auch das gesamte Lernumfeld mit einbeziehen, sollte sich eine positive Lernstruktur etablieren und es erfolgt schließlich eine Entlastung der Spannungsfelder Schule – Kind/Jugendlicher – Elternhaus.

Dyskalkulie – Rechenstörung

Dyskalkulie - RechenstörungRechnen bedeutet zunächst eine Zuordnung von Mengen und Ziffern. Viele Kinder/Jugendliche benötigen hierzu immer wieder die Finger oder Anschauungsmaterial, damit eine Vorstellung im Kopf gelingt. Automatisiert sich das Größen- und Mengenverhältnis nicht richtig, können Rechenoperationen nur unter größter Anstrengung umgesetzt werden. Stellenwerte werden nicht richtig erkannt.

Den individuellen Rechenweg eines Kindes/Jugendlichen zu erkennen und zu modifizieren, um dann die passende Unterstützung und Lernförderung vorzunehmen, sind die ersten Stufen der Rechentherapie. Aufbauende Therapiekonzepte gestalten einen geeigneten, individuell stimmigen Lernprozess. Neben der Vermittlung der Basisrechenfertigkeiten steht die Aufarbeitung und Begleitung des aktuellen Unterrichtsstoffes im Vordergrund. Kinder/Jugendliche bekommen wieder Freude am Rechnen und erkennen ihre Selbstwirksamkeit, die zum Abbau von Versagensängsten und Schulunlust führt.

Allgemeine Lernstörungen/Lerncoaching

Allgemeine LernstörungenNeben gezielter Aufarbeitung von Lernstörungen wie LRS oder Dyskalkulie können allgemeine Lernstörungen in ihrer ganzen Bandbreite zu Defiziten und auch Lernunlust führen. Individuelle Lerncoachings schauen hier mit ihrer Methodenvielfalt auf die jeweiligen Problematiken und setzen individuell an Schnittstellen zur Unterstützung an.

Kinder und auch Jugendliche profitieren hier von einer im Einzelsetting möglichen sehr individuellen Vorgehensweise, die den Austausch mit dem Umfeld Elternhaus und Schule beinhaltet.

Zusammenarbeit mit den Eltern und Lehrern

Eltern sind in den Verlauf der Therapie mit einbezogen und werden kontinuierlich beraten und informiert, wie sie ihr Kind zu Hause unterstützen können und wie der aktuelle Entwicklungsstand ihres Kindes sich entwickelt.
Lehrergespräche oder/und der Austausch mit beteiligten Fachkräften finden begleitend statt.